• Michaela Richter

Wasserkefir - Gesundheit für den Darm

Aktualisiert: 12. Juni 2019







Wasserkefir ist ein mit Hilfe von Mikroorganismen erzeugtes Gärgetränk, dem gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden. Die eigentliche Kultur besteht aus kleinen, weißlich durchscheinenden Klümpchen, die aussehen wie Glaskristalle. Man soll sie in der Regel mit Zucker, Zitronen und Feigen füttern, kann aber genauso gut Datteln, Backpflaumen, Bananen oder getrocknete Aprikosen (mein Favorit) nehmen. Bitte darauf achten, dass die getrockneten Früchte in guter Qualität und ungeschwefelt sind.

Die Früchte liefern den Stickstoff, den die Kristalle für ihren Stoffwechsel benötigen.

Wasserkefir ist eine Lebensgemeinschaft (Symbiose) aus Bakterien und Hefezellen, meist Lactobacillus brevis, Streptokokkus lactis und Saccharomyces cerevisae. Seine genaue Herkunft ist unklar, vermutlich stammt er aus Mexiko. Die verwendeten Kristalle sind anscheinend mit einer Mischkultur identisch, die bereits vor dem zweiten Weltkrieg unter dem Namen "TIBI" in der Schweiz bekannt wurde.

Durch die Aktivität der Körnchen kommt es bald nach dem Ansetzen zu einer intensiven Gärung, Zucker und Stickstoffe werden zu Milchsäure abgebaut. Neben Kohlensäure-Gas bildet sich auch ein wenig Alkohol, nach ein bis zwei Tagen etwa 0,5 bis ein Prozent. Bereits nach dieser kurzen Zeit kann das leicht trübe, prickelnde Getränk mit süß-säuerlichem Geschmack genossen werden. Von den Mikroben gehen verschiedene Vitamine (B-Komplex, C, D) in die Flüssigkeit über, die zur Nervenstärkung und Steigerung des Wohlbefindens beitragen sollen. Die Milchsäurebakterien unterstützen die natürliche Darmtätigkeit und aktivieren zusammen mit den Hefen den menschlichen Stoffwechsel. Ebenso wird von einer Regulierung des Blutdrucks und der Harnausscheidung berichtet.

Die Liste der Indikationen, bei denen Wasserkefir nach Ansicht der Erfahrungsheilkunde helfen kann, ist: Magenkrämpfe, Verstopfung, Bronchialkatarrh, Sklerosen, Ekzeme Blutarmut, Tuberkulose und Krebs.

Ich trinke den Wasserkefir nun seit ca 4 Jahren, allerdings mit

Unterbrechungen.

Mein Fazit: Er schmeckt und tut der Verdauung gut.


Zubereitung:

1 Liter gereinigtes Wasser oder stilles Wasser

3 Eßl Wasserkefir (Kristalle)

3 Eßl Zucker

2-3 dünne Scheiben Biozitrone

3 getrockenete Aprikosen (Bio) oder andere getrocknete Früchte

Alles in ein großes Glas z.B. Einweckglas geben und 1 - 3 Tage bei Zimmertemperatur und nur leicht abgedeckt stehen lassen.

Achtung: Die Kefirkristalle nicht mit Metall in Berührung bringen!

Nach dieser Zeit durch ein Sieb in Glasflaschen abfüllen und in den Kühlschrank stellen.

Ich setze die Kultur jeden 3. - 4. Tag neu an, weil mir das Getränk so am Besten schmeckt. Am ersten, bzw 2. Tag wäre er mir zu süß und ab dem 5. Tag zu sauer. Aber das ist mein Empfinden und sollte jeder selbst herausfinden.

Den Kefir (die Kristalle) nun gründlich mit Wasser ausspülen und 3 Eßl davon wieder neu ansetzen. Den restlichen Kefir kann man weitergeben oder kompostieren.

Die Kristalle vermehren sich rasch und deshalb kann ich bei Bedarf welche abgeben.

Bei Interesse bei mir melden!


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